Wechsel inner­halb der Instituts­leitung

01.07.2015

Am Helmholtz-Institut Ulm (HIU) wechselte zum 1. Juli 2015 die Leitung des Instituts. Prof. Dr. Maximilian Fichtner folgt Prof. Dr.-Ing. Horst Hahn auf die Stelle des geschäftsführenden Direktors. Zugleich wird Prof. Fichtner als stellvertretender Direktor von Prof. Dr. Stefano Passerini abgelöst.

Der neue Leiter Maximilian Fichtner trat sein Amt zum 1. Juli 2015 an. In seinen bisherigen Arbeiten hat er vorwiegend die verschiedenen Methoden zur Energiespeicherung erforscht, welche eine der wesentlichen Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung erneuerbarer Energiequellen und Grundlage der Elektromobilität darstellen. Maximilian Fichtner will in seiner Amtszeit als Direktor den Auftrag des HIU als nationales Exzellenz-Zentrum zur Batterieforschung umsetzen und so zur Lösung der wichtigen Frage nach der Energieversorgung der Zukunft effektiv beitragen. „Wir sind auf einem guten Weg und werden weiter daran arbeiten, das Institut als eines der international führenden Zentren bei der Erforschung der nächsten und übernächsten Generation von Batterien zu etablieren“, erklärt er. Das HIU sei mit dem großen Potenzial seiner Forschenden, der hochmodernen Infrastruktur und der Expertise seiner vier Partner gut aufgestellt und werde an die jüngsten Forschungserfolge bei innovativen Batteriematerialien anknüpfen.

Maximilian Fichtner hat auf dem Gebiet der Oberflächenwissenschaften promoviert und danach am ehemaligen Forschungszentrum Karlsruhe unter anderem eine Arbeitsgruppe auf dem Gebiet der Mikroverfahrenstechnik für Energiesysteme sowie eine Arbeitsgruppe im Bereich der Nanomaterialien für die Speicherung von Wasserstoff in Festkörpern aufgebaut. Für diese Arbeiten erhielt er im Jahr 2011 den Projektpreis der Internationalen Energie Agentur (IEA). Prof. Fichtner leitet am HIU eine Forschungsgruppe im Bereich Materialentwicklung und hält seit Ende April 2013 eine Professur für Festkörperchemie an der Universität Ulm, Fakultät für Naturwissenschaften. Gleichzeitig leitet er am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Institut für Nanotechnologie (INT) die Forschungsgruppe „Energiespeichermaterialien“.

Prof. Horst Hahn hat das HIU seit Januar 2011 – erst als Gründungsdirektor und später als Direktor – mit aufgebaut. Seine Amtszeit umfasste die gesamte Initialisierungs- und Aufbauphase des Institutes inkl. dessen wissenschaftlich-strategische Ausrichtung bis hin zum Bezug des Neubaus im Herbst 2014. Auch nach seinem Ausscheiden als Institutsleiter wird er dem HIU als Berater und Leiter der Forschungsgruppe „Feststoffelektrolyte“ erhalten bleiben. Prof. Hahn leitet zudem als Geschäftsführender Direktor das Institut für Nanotechnologie (INT) am KIT und hält verschiedene Honorarprofessuren in Indien und China.

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