12.10.2026
Startup Discovery Worskhop am Helmholtz-Institut Ulm
Deutschland ist stark in den Themen Forschungsqualität und Patenten. Beim Transfer von Erkenntnissen, Technologien und Know-how aus der Wissenschaft in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gibt es dagegen noch deutlichen Aufholbedarf. Mehr Ausgründungen aus den Universitäten und ein erfolgreicher Wissenschaftstransfer stärken langfristig unsere Wirtschaft und unsere Innovationskraft. Doch wie kann das gelingen?
Neben den Kernaufgaben Lehre und Forschung gilt der Transfer an deutschen Hochschulen als dritte zentrale Aufgabe, die „Third Mission“. Dazu gehört auch, Forschende in wirtschaftsfernen Studiengängen wie Natur- und Ingenieurwissenschaften für unternehmerisches Handeln zu befähigen – etwa durch Querschnittsangebote, die alle Fakultäten ansprechen.
Unsere Partneruniversitäten KIT und Universität Ulm bieten bereits hervorragende zentrale Gründungsangebote. Am Helmholtz-Institut Ulm (HIU) setzen wir zusätzlich direkt an der Quelle an. Um für ein unternehmerisches Bewusstsein zu sensibilisieren und konkretes Gründungs-Know-how zu vermitteln, veranstalteten wir am 9. Oktober 2026 einen Discovery-Workshop. Geleitet wurde dieser von Vivek Muralidharan, Studio Head des Venture Studios 33 Blueprints Collective. Forschende des HIU und seiner Partnerinstitutionen (Universität Ulm, KIT, DLR und ZSW) hatten dabei die Gelegenheit, sich einen Vormittag lang intensiv mit Geschäftsmodellen, den Grundprinzipien einer Unternehmensgründung, Gründertypen und geistigem Eigentum zu beschäftigen. In interdisziplinären Teams prüften sie eigene Ideen und entwickelten sie weiter.
So wird am HIU parallel zur Grundlagenforschung auch Marktrelevanz mitgedacht. HIU-Forschende werden von Beginn an darin bestärkt, innovative Ideen zu äußern, zu testen und weiter zu verfolgen.
