SIMBA: Natrium-Festkörper-Batterien für Stationäre Speicher

03.02.2021

Schon am 1. Januar 2021 startete das Batterie-Projekt SIMBA (übersetzt: „Natrium-Ionen- und Natrium-Metallbatterien für eine effiziente und nachhaltige Energiespeicherung der nächsten Generation“).  Das HIU ist einer der zentralen Forschungspartner des internationalen Wissenschaftsprojekts und ist mit einer Reihe von Wissenschaftler*innen beteiligt. Ein digitales Eröffnungstreffen leitete jüngst das ehrgeizige Projekt zur Entwicklung nachhaltiger und sicherer Batterien zur Speicherung erneuerbarer Energien ein.

SIMBA hat das konkrete Ziel, eine sichere und kostengünstige Festkörper-Natriumbatterie-Technologie für stationäre Anwendungen bereitzustellen. Die Reduzierung kritischer Materialien für die Batterieherstellung ist der Kern von SIMBA: Dazu sollen nachhaltige Batteriematerialien erforscht und in zukünftigen Batterien eingesetzt werden, um Versorgungsrisiken und -beschränkungen herkömmlicher Materialen zu reduzieren.

Daneben sollen die neuen Materialinnovationen bisherige Umweltauswirkungen (z.B. bei der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien) deutlich verringern. Das Konzept von SIMBA basiert auf der Integration einer Natriummetall-Anode in eine natriumfreie Baugruppenarchitektur, einschließlich eines hochporösen Trägers auf der Anodenseite. Zusätzlich wird die Idee eines ein-ionen-leitenden Verbund-/ Hybridpolymer-Elektrolyten und eines neuen Kathodenmaterials verfolgt.

SIMBA besteht aus einem Konsortium aus 16 Forschungspartnern aus der EU und aus sechs Partnern aus EU-assoziierten Ländern. Gefördert wird das Projekt in Höhe von 8 Mio. Euro, die aus Mitteln des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ der Europäischen Union finanziert werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Projektkoordinator, Prof. Ralf Riedel: ralf.riedel@tu-darmstadt.de oder besuchen die Website der TU Darmstadt: https://www.tu-darmstadt.de/universitaet/aktuelles_meldungen/einzelansicht_282880.de.jsp

SIMBA wird aus Mitteln des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ der Europäischen Union im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 963542 finanziert.

Das HIU produziert den Podcast Geladen („Alles rund um Batterien und Elektromobilität“). Im Dezember 2020 thematisierte eine Podcast-Episode die Entwicklung von Natrium-Ionen-Batterien.

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